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S88-N-P

s88-n_logo_100 (1K) Diese Seite beschreibt das S88-N-P Modul für den S88-N Bus (siehe Konzept). Es handelt es sich dabei um das "Power-Modul" und ist der Nachfolger vom arrowS88-P Modul (hier ohne das "N"!)

Anschluss 1 / Anschluss 2 / Anschluss 3 / Vorgehen / Wieviel Module / Stückliste / Download / Archiv

 
s88-n-p (46K)

 
Dieses Modul macht aus dem "normalen" S88-Bus den S88-N Bus. Dabei leistet es ein bisschen mehr als ein Simpler Adapter-Stecker (logisch, bei dem Aufwand!). Daher hier einmal in Stickworten die wichtigsten Funktionen dieses Moduls: Aber um es hier nochmal konkret zu sagen: Das S88-N-P Modul ist KEIN MUSS, um aus einem S88-Bus ein S88-N Bus zu machen. Man kann auch mit einem einfachen Stecker-Adapter (S88-Stecker auf 8-poligen Western-Stecker / RJ45) auskommen. Dies möchte ich aber nicht empfehlen (logisch, sonst hätte ich ja dieses Modul nicht entwickelt).

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Anschluss

Anschluss-Beispiel 1

Grundlegeder Anschluss mit vollständiger galvanischer Trennung. Der S88-N Bus und die Zentrale sind vollständig voneinander getrennt. Der S88-N hat somit keinen Bezug zur Gleisspannung. Daher ist dies nur möglich, wenn keine Weichenbefehle (RAILDATA) auf dem S88-Bus benötig werden und wenn keine Masse-Sensoren eingesetzt werden. Werden also nur Strom-Sensoren eingesetzt, so ist dieser Anschluss zu bevorzugen! Daher ist dies der Regel-Fall für 2-Leiter Fahrer ohne Verwendung des Weich88-N.
 
Anschluss S88-N-P

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Anschluss-Beispiel 2

Zentrale und S88-N-P an selben Trafo. Es gibt nur eine Masse, diese gilt für die Schiene, den Versorgungs-Trafo und den S88-N Bus. DIes ist nötig, wenn RAILDATA für den Weich88-N verwendet wird oder wenn Masse-Sensoren eingesetzt werden. Dies ist daher der Regel-Fall für Mittelleiter- (Märklin-)Bahner.
 
Anschluss S88-N-P

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Anschluss-Beispiel 3

Zentrale und S88-N-P an verschiedenen Trafos. Gerade die neuen Zentralen ECoS, CS, CS2 haben oft ein eigenes Netzteil (oder sollten eins haben). Die Versorgung des S88-Busses am S88-N-P wird durch einen eigenen Trafo vorgenommen. Die Masse des Versorgungs-Trafos wird mit der Schienen-Masse verbunden. Damit ist die Masse des S88-N wieder identisch mit der Schienenmasse. Dies ist daher der Regel-Fall für Zentralen mit eigener Spannungsversorgung.
 
Anschluss S88-N-P

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Vorgehen beim Anschluss an die Anlage

Bitte beachten Sie, dass die niemals an der Ausgangs-Buchse (gekennzeichnet mit "zu Anlage") die Zentrale anschliessen. Diese würde durch die Spannungs-Erzeugung auf dem S88-N-P eine Spannung "von hinten" bekommen, was nicht ganz optimal wäre. Da normalerweise aber an der Zentrale kein RJ45-Stecker zu finden sein dürfte, muss man schon einiges dafür tun (z.B. einen S88 auf RJ 45 Adapter verwenden), um das hin zu bekommen. Trotzdem würde ich folgende Vorgehensweise empfehlen:
  1. Spannung am S88-N-P Modul anschliessen. Jetzt leuchtet die LED am Kühlkörper des S88-N-P
  2. Eins meiner Module an die Buchse X2 des S88-N-P (gekennzeichnet mit "zu Anlange") anschliessen. Auf diesem Modul sollte jetzt die LED blinken (da die S88-Verbindung zur Zentrale noch nicht steht)
  3. Blinkt am S88-Modul die LED NICHT, so könnte es ein, dass man die falsche Buchse am S88-P erwischt hat (nun wäre es schlecht, wenn eine Zentrale angeschlossen wäre!)
  4. Blinkt am S88-Modul die LED, dann kann man beruhigt an der anderen Buchse des S88-N-P die Zentrale anschliessen. Nun sollte zum einen die 2. LED auf dm S88-N-P leuchten, zum andren sollte die LED auf dem S88-Modul jetzt vom Blinken in Dauerlicht gehen.

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Wieviele Module kann ich an das S88-N-P anschliessen?

Kurze Antwort: Soviel Module, wie gehen.
 
Lange Antwort: Hier hole ich mal ein bisschen aus, man will ja auch Wissen aufbauen, und ausserdem kann ich die Frage nicht mit einer Zahl beantworten...
Ein SMS88-N braucht ca. 40 mA (davon ca. 20 mA für den PIC, 10 mA für die LED, weitere 15 mA für den FREEZE-Optokoppler), der Weich88-N ca. 25 mA. Schnüffel88-N-Module hingegen sind hier schlecht zu kalkulieren, da die Stromaufnahme stark schwankt von der Anzahl der eingeschalteten (oder sogar extern angeschlossenen) LEDs. Hier kann man locker über 100 mA kommen (weshalb diese Module auch extern versorgt werden können).
Nun, ich nehme mal die Stromaufnahme des S88-N Busses mit 500 mA an. Jetzt addieren sich noch ca. 80 mA für das S88-N-P selber (Optokoppler). Dann ham ma 580 mA.
Dieser Strom muss durch den 7805 bereitgestellt werden. Dieser Bursche muss nun die Versorgungs-Spannung in die 5V umbauen. Annahme: 20V Versorgungs-Spannung, dann kann man schon die Leistung ausrechnen:
 
P = U x I = (20 V - 5 V) x 580 mA = 8.7 W
 
Was hilft das? Wir können jetzt die Kühltemperatur ausrechnen:
 
8.7 W x 11 K/W = 95 K (K für Kelvin, die 11 K/W, also Kelvin pro Watt, sind die Daten des verwendeten Kühlkörpers PR32).
 
Fazit: der Kühlkörper muss eine Temperatur von 95 Kelvin (entspricht hier Grad Celsius) abführen, er wird also bei 20° Zimmertemperatur satte 95 + 20 = 115 Grad Celsius warm. Dies ist also schon für den 7805 eine ganze Menge, der macht bei 125° Schluss (er ist geschützt und schaltet sich daher einfach ab).
 
Nun, das klingt ja noch nicht so toll: 500 mA = 115°...
 
Was kann man tun? Die Versorgungsspannung der S88-N-P verringern! Wiederholen wir die Rechnung mit 15V Betriebsspannung:
 
15V - 5 V x 580 mA = 5.8 W
 
5.8 W x 11 K/W = 64 K, also 84 °C bei 20° Zimmertemperatur.
 
Hier wäre also noch ein bischen Reserve, aber der Kühlkörper ist schon recht mollig.
 
Was will uns diese Rechnung sagen:

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Die Stückliste

arrow öffentlicher Warenkorb S88-N-P (inkl. DIN-Schienen-Halter, Kühlkörper, aber ohne Western-Stecker) bei Reichelt
 
QtyPartsBezeichnungBezugBestellnummerPreisAnmerkung
1IC2Spannungsregler 7805, TO220ReicheltµA 78050.17
5OK1, OK2, OK3, OK4, OK5Optokoppler 6N137, DIP8Reichelt6N 1370.49
1D1Diode 1N4001, MELFReichelt1N 4001 SMD0.08
1D10Doppel-Diode BAV70, SOT23ReicheltBAV 70 SMD0.04
1T1Transistor PNP BC807, SOT23ReicheltBC 807-40 SMD0.05ab Platine V1.10
2LED1, LED2LED, 1206ReicheltSMD-LED 1206 xx0.11xx = RT/GN/GE
5R12, R23, R32, R42, R52Widerstand 47 R, 1206ReicheltSMD 1/4W 470.10
4R21, R33, R43, R53Widerstand 330 R, 1206ReicheltSMD 1/4W 3300.10
2R1, R22Widerstand 470 R, 1206ReicheltSMD 1/4W 4700.10
1R2Widerstand 1 kR, 1206ReicheltSMD 1/4W 1,0k0.10
5R10, R11, R31, R41, R51Widerstand 1.5 kR, 1206ReicheltSMD 1/4W 1,5k0.10
1R54Widerstand 1 kR, 1206ReicheltSMD 1/4W 1,0k0.10ab Platine V1.10
1C1Elko 1.000uF, 35V, radial (stehend)ReicheltRAD 1.000/350.30
6C3, C5, C6, C7, C8, C22Keramik-C 100nF, 1206ReicheltX7R-G1206 100N0.09
1C4Tantal 22uF, 20V, DReicheltSMD TAN.22/200.71
1F1Sicherung 1A, SMDReicheltSMD-SF 1,0A0.39
2X1, X2Westernstecker 8-8, stehendConrad7162320.39
1X3Stecksystem 3-polig, RM 3.5 mmReicheltAKL 182-030.26mit AKL 169-03
1X4Stiftleiste RM 2.54 mmReichelt(PSS254/8G)=8-polig0.13
1KK1Kühlkörper PR32 39,1mmReicheltV PR32/38,11.15mit Montage (M3)
1Z1DIN-Schienen-HalterReicheltBOPLA TSH352.30optional
1LP1Platine, ca. 90 mm x 50 mmHinweisPlatine "S88-N-P"10.00 Euro

 
wer ein S88 Kabel (Verbindung S88-Buchse an Zentrale zu X4 von S88-N-P) sucht, der findet dieses z.B. bei Conrad unter der Nummer 240009 (2m) / 248028 (1m) / 248027 (0.5m). Der Hersteller ist hier LDT.

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Download

adobe Schaltplan, Bestückungsplan
Layout für S88-N-P V1.10

 
Änderung von V1.00 zu V1.01: R22 von 1k5 auf 470 Ohm, da DATA-Signal an der ESU EcoS zu stark verschliffen war.

 
Im Okt.2009 wurde die Platine leicht verändert (R54 und T1 hinzu), um den Betrieb von S88-N Modulen zwischen dem S88-N-P und der Zentrale zu ermöglichen. Der neue Platinen-Stand ist V1.10 (rote Platine).

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Archiv für ältere Versionen

siehe arrow S88-P Modul

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