Diese Module reagieren wie ein Strom-Sensor: Ein Stromfluss
führt zu einer Besetztmeldung. Und hier liegt gerade das
Problem, denn ein (unbeleuchteter) Waggon führt nun einmal
zu keinem Stromfluss und wird daher auch nicht erkannt. Um dies
zu vermeiden, versucht man dann, über die Achsen
einen Erkennungs-Strom fliessen zu lassen: Ein kleiner Widerstand
verbindet die ansonsten isolierten Achsen. Da mindestens 1 mA
über die Achse fliessen muss, kann man sich dann ausrechnen,
wie gross der gesamte Strom ist, der über die Achsen auf der Anlage verteilten Wagen
fliesst und in nutzlose Wärme umgewandelt wird.
Märklin-Bahner mit dem 3-Leiter-System kommen jedoch mit dieser Lösung
überhaupt nicht weiter, denn sie müssten ja
auch noch einen Schleifer unter jeden Waggon montieren...
Auch hier wieder die Vor- und Nachteile:
 | Linienförmige Zugerfassung, also
Überwachung ganzer Gleisabschnitte möglich |
 | Rückmeldestellen (bis auf die Schienenstösse) unsichtbar |
| |
 | Nur Erkennung von Stromverbrauchern (Loks und evtl.
Wagen mit Beleuchtung) |
 | Für Märklin ungeeignet, da ein Schleifer unter
jedem Waggon notwendig wäre |
 | Bei 2-Leiter-Systemen muss eine Schiene aufgetrennt werden, es entstehen
somit Schienenstöße |
 | Bei 2-Leiter-Systemen kann durch Umbau der Waggons
einen Stromfluss über die Achsen hervorrufen werden, was jedoch zu
einer grossen Verlustleistung führen kann (Abhängig von der Sense-Strom-Schwelle) |
 | Bei abgeschalteter Fahrspannung (z.B. im Kurzschluss-Fall) gibt
es auch keine Rückmeldung |