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WeichZwei-Dekoder: Blinkmuster-Generator (Firmware "wz_blinkmuster")

Diese Seite beschreibt eine Firmware-Variante für den WeichZwei-Dekoder. Um in den Genuss des hier beschriebenen Dekoders zu kommen, müssen Sie
1) Die hier beschriebene Hardware bauen
2) Die auf dieser Seite erhältliche Firmware in den PIC-Prozessor laden

Anschluss / Download / Adressen lernen / Blinkmuster konfigurieren

 
Hier die Eigenschaften des WeichZwei-Dekoders beim Einsatz als Blinkmuster-Dekoder: Der Dekoder kann über 4 Adressen 4 Blinkmuster starten und stoppen. Es ist also z.B. möglich, über die Adresse 1 ein Blinkmuster auf die Ausgänge 1 bis 2 zu zaubern, während Adresse 2 für die Ausgänge 3 bis 4 zuständig ist. Die Blinkmuster laufen dabei unabhängig voneinander ab. Eine andere Möglichkeit wäre es, verschiedene Blinkmuster auf denselben Ausgängen über unterschiedliche Adressen zu starten. Dabei ist nur zu beachten, dass das gestartete Muster 1 erst gestoppt wird, bevor man das Muster 2 startet, denn ansonsten laufen beide Muster parallel und überlagern sich (denn ich sagte ja bereits: die Muster laufen unabhängig voneinander, und wenn 2 laufende Muster den selben Ausgang bearbeiten sollen, dann machen die das auch).

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Anschluss

Hier gilt das, was ich schon hier geschrieben habe

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Download

Motorola Firmware Download
Pixel
disk ProtokollMotorola
Namewz_blinkmuster_mm_353.hex
VersionV3.53 vom 25.01.2012
ProzessorPIC 12F629/675
ID-ValueFxxx
Shop Bestell-Nummerpic629-00f-m
vordefinierte
Adressen
1 - grün / rot (Blinkmuster 1 Start / Stopp)
2 - grün / rot (Blinkmuster 2 Start / Stopp)
3 - grün / rot (Blinkmuster 3 Start / Stopp)
4 - grün / rot (Blinkmuster 4 Start / Stopp)
Änderungen V3.53: Nodekoder-Version ergänzt, dadurch HEX-Änderung, aber keine Funktions-Änderung
V3.37: Konfiguration ANSEL-Register hinzu, sodass nutzbar mit 16F676
V3.26 ID für Manipulator hinzu
V3.25 erste Veröffentlichung

 
DCC Firmware Download
Pixel
disk ProtokollDCC
Namewz_blinkmuster_dcc_353.hex
VersionV3.53 vom 25.01.2012
ProzessorPIC 12F629/675
ID-ValueFxxx
Shop Bestell-Nummerpic629-00f-d
vordefinierte
Adressen
1 - grün / rot (Blinkmuster 1 Start / Stopp)
2 - grün / rot (Blinkmuster 2 Start / Stopp)
3 - grün / rot (Blinkmuster 3 Start / Stopp)
4 - grün / rot (Blinkmuster 4 Start / Stopp)
Änderungen V3.53: Nodekoder-Version ergänzt, dadurch HEX-Änderung, aber keine Funktions-Änderung
V3.37: Konfiguration ANSEL-Register hinzu, sodass nutzbar mit 16F676
V3.26 ID für Manipulator hinzu
V3.25 erste Veröffentlichung

 
Ohne-Dekoder Firmware Download
Pixel
disk Protokollkein Dekoder
Namewz_blinkmuster_no_353.hex
VersionV3.53 vom 25.01.2012
ProzessorPIC 12F629/675
ID-ValueFxxx
Shop Bestell-Nummerpic629-00f-d
vordefinierte
Adressen
keine Adressen, Effekt startet mit Anlegen der Spannung
Taste Offen = Blinkmuster 1 EIN (wie für Adresse 01 definiert)
Taste Drücken = Blinkmuster AUS
Änderungen V3.53: erste Veröffentlichung

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Adressen lernen (Address-Learning Funktion)

Nach dem Druck auf den Taster auf der Platine (der Taster muss NICHT festgehalten werden!) fangen die LEDs der Ausgänge an zu blinken. Zuerst blinkten diese im 1er Rhythmus, jetzt wird die Adresse für den Blink-Mode#1 abgefragt. Als nächstes (2er Blinken) möchte der Dekoder die Adresse für den Blink-Mode#2 wissen, es folgt die Abfrage für Blink-Mode#3 und Blink-Mode#4.
Jeder Lernphase kann mit der Taste übersprungen werden, dann wird die bereits programmierte Adresse nicht verändert.
 
Die Adressen und ggf. weitere Parameter können auch mit dem HEX-Manipulator konfiguriert werden:
 
arrow Hex_Manipu - Manipulieren des HEX-Files

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Blinkmuster konfigurieren

arrow Hex_Manipu - Manipulieren des HEX-Files
 
Die Blinkmuster-Parameter (und wer möchte auch die Adressen) werden mit dem HEX-Manipulator (ab V0.29) konfiguriert:
 
Zunächst muss das entsprechende HEX-File in den Manipulator geladen werden. Es erscheint jetzt dieser Bildschirm:
 
Manipulator für Blinkmuster-Generator

 
Auf der linken Seite können jetzt die Adressen eingestellt werden. Rechts hat sich ein Panel geöffnet, in dem man die Kurvenform per Maus definieren kann. Zunächst wählt man über die 4 Auswahl-Knöpfe "Adresse 1" bis "Adresse 4" für welche Digital-Adresse die Kurvenform nun eingestellt werden soll:
 
Manipulator für Blinkmuster-Generator

 
Jetzt kann man einstellen, wie viele Stufen die Kurve hat und wie groß das Zeitraster ("Stretch-Faktor") ist. Des Weiteren gibt es noch eine "Loop"-Möglichkeit. Ist diese ausgewählt, so wird das Blinkmuster immer wiederholt (bis man es über den entsprechenden Digital-Befehl abschaltet). Ansonsten wird das Blinkmuster einmalig ablaufen.
 
Manipulator für Blinkmuster-Generator

 
Könnse folgen? Gut, denn jetzt geht es an das eigentliche Blinkmuster. Zunächst muss ausgewählt werden, welche der 4 Ausgänge denn nun über diese Adresse beeinflusst werden sollen. Es ist nicht festgelegt, dass Adresse 1 den Ausgang 1 zum Blinken bringt, sondern man kann hier beliebige Kombinationen einstellen. So ist es z.B. auch möglich, auf den Ausgang 1 über verschiedene Adressen unterschiedliche Blinkmuster auszugeben.
Für die ausgewählten Ausgänge kann man dann via Maus (Klicken und Ziehen) die An- und Aus-Phasen definieren. Wird in der oberen Hälfte geklickt, so werden die Ausgänge gesetzt, im der unteren Hälfte entsprechend gelöscht (die roten Flächen verschwinden)
 
Manipulator für Blinkmuster-Generator

 
Ist alles (ggf. auch für die anderen Adressen) konfiguriert, so kann man auf "Übernehmen" klicken und dann das HEX wieder speichern. Dieses manipulierte HEX-File kann jetzt mit dem Programmer in den PIC geladen werden und los geht's...
 
Ach ja, kleiner Tipp zum Testen: die Software kann auch auf dem LED-Dekoder ablaufen. Dies könnte ganz nützlich sein, um die Blinkmuster erst einmal zu testen, da der LED-Dekoder ja einen Programmier-Stecker hat. Genutzt werden auf dem LED-Dekoder aber nur die ersten 4 Ausgänge, wobei die Reihung der Ausgänge hier leider nicht dieselbe ist wie auf dem WeichZwei Dekoder.

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