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WeichZwei-Dekoder: Ansteuerung von (bis zu) 4-begriffigen Signalen - Firmware "wz_signal_1x4"

Diese Seite beschreibt eine Firmware-Variante für den WeichZwei-Dekoder. Um in den Genuss des hier beschriebenen Dekoders zu kommen, müssen Sie
1) Die hier beschriebene Hardware bauen
2) Die auf dieser Seite erhältliche Firmware in den PIC-Prozessor laden

Anschluss / Download / Adressen lernen

 
ani_signal (21K) Diese Version ist nicht auf ein bestimmtes Signal zugeschnitten. Sie ist daher sehr universell einsetzbar, es lassen sich hiermit viele verschiedene Aufgaben lösen.
Jedem zugewiesenem Befehl (= Taste auf dem Keyboard) ist genau 1 Ausgang zugeordnet, d.h. der erste Befehl schaltet den Ausgang 1, der 2. den Ausgang 2 usw. Einfache Funktionen, bei denen keine Ausgänge kombiniert werden müssen, sind damit schnell realisiert. Ein Beispiel wäre hier die Ansteuerung von ZP8 ("Türen Schließen") und ZP9 ("Abfahr-Signal" - Grüner Kreis).
Mit Hilfe von Dioden lassen sich auch Signal-Bilder mit kombinierten Ausgängen darstellen. Ein Beispiel hierfür wäre ein 3-begriffiges DB-Vorsignal. Hier müssen ja einige Lampen in mehreren Signal-Bildern in unterschiedlichen Kombinationen leuchten (VR2).
Es lässt sich also so gut wie jedes Signal-Bild zurechtbasteln (solange es maximal 4 verschiedene Zustände hat und keine blinkenden Ausgänge benötigt).
 
Der Dekoder belegt bis zu 4 Tasten auf dem Keyboard. Die Adressen sind dabei nicht zwangsweise paarweise zugeordnet (Tastenkombination ROT - GRÜN), sondern können völlig frei vergeben werden. Hierfür kommt die bekannte Adress-Learning Funktion zum Einsatz (wer hätte da etwas anderes erwartet?!?).
 
Natürlich werden die Signal-Bilder weich übergeblendet, mit der kleinen Dunkel-Phase - eben ganz wie beim Vorbild! Beim Abschalten der Spannung wird das aktuelle Signalbild gespeichert. Beim Einschalten der Anlage (auch nach einem Kurzschluss) wird die letzte Signalstellung dadurch wieder hergestellt

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Anschluss

Beispiel 1: 3-begriffiges Hauptsignal

Anschlussplan

Beispiel 2: 3-begriffiges Vorsignal

Um ein Vorsignal anzuschließen, braucht man noch 4 Dioden (z.B. 1N4148 o.ä). Es wird an einen eigenen Dekoder angeschlossen und bekommt die gleichen Adressen wie das Hauptsignal:
 
Anschlussplan

Beispiel 3: 4-begriffiges Hauptsignal

Das typische Ausfahrt-Signal ist ein 4-begriffiges Signal.
Da ein 4-begriffiges Signal 5 Steuerleitungen hat, müssen diese über ein paar Dioden (1N4148 o.ä.) verschaltet werden. 4 Begriffe - 5 Steuerleitungen und 6 LEDs: wie soll ich denn das jemanden erklären?
 
Am besten geht das mit dem Anschluss-Schema für ein 4-begriffiges Signal:
 
Anschlussplan

Beispiel 4: ZP8 und ZP9 usw.

Diese Signale sind simpel anzuschließen:
 
- ZP8 an Ausgang 1 (Signal "Türen schließen")
- ZP9 an Ausgang 2 (Signal "Abfahrt")

 
Jetzt schaltet die erste Adresse das ZP8, die 2. Adresse das ZP9-Signal ein, und das exklusiv (d.h. es leuchten nie ZP8 und ZP9 gleichzeitig). Es muss aber auch die Möglichkeit geben, dass alles dunkel ist. Mit der 3. und 4. Adresse ist dies realisiert (es wird ja der 3. oder 4. Ausgang eingeschaltet, und da ist nun mal nichts angeschlossen. Folglich kann jetzt auch nichts leuchten. Dies gilt es aber auch beim Lernen der Adressen zu beachten. Wird die 3. / 4. Adresse angelernt, kann der Dekoder in diesem Moment nichts signalisieren!).
 
Das gleiche Prinzip ist natürlich auch auf andere Signale anwendbar (Bremsprobe-Signale ZP12-ZP14 usw.)

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Download

Motorola Firmware Download
Pixel
disk ProtokollMotorola
Namewz_signal_1x4_355_mm.hex
VersionV3.55 vom 23.10.2012
ProzessorPIC 12F629/675
ID-Value4xxx
Shop Bestell-Nummerpic629-004-m
vordefinierte
Adressen
1-grün (Ausgang 1)
2-grün (Ausgang 2)
3-grün (Ausgang 3)
4-grün (Ausgang 4)
Änderungen V2.09 erste Veröffentlichung
V2.11 keine funktionelle Änderung
V2.12 Problem mit Sonderoption 901 der Intellibox behoben
V3.00 interne Neuorganisation
V3.02 Code ist jetzt kompatibel zum 12F675
V3.09 Speicheroptimierung, vor allen Signalbildern jetzt Dunkelphase
V3.12 Anpassung an DDW-Timing
V3.26 ID für Manipulator hinzu
V3.37 Korrektur 12F675 Kompatibilität

 
DCC Firmware Download
Pixel
disk ProtokollDCC
Namewz_signal_1x4_355_dcc.hex
VersionV3.55 vom 23.10.2012
ProzessorPIC 12F629/675
ID-Value4xxx
Shop Bestell-Nummerpic629-004-d
vordefinierte
Adressen
1-grün (Ausgang 1)
2-grün (Ausgang 2)
3-grün (Ausgang 3)
4-grün (Ausgang 4)
Änderungen V2.09 erste Veröffentlichung
V2.11 keine funktionelle Änderung
V2.20 DCC-Abschaltbefehle werden verarbeitet
V3.00 interne Neuorganisation
V3.02 Code ist jetzt kompatibel zum 12F675
V3.09 Speicheroptimierung, vor allen Signalbildern jetzt Dunkelphase
V3.18 Kompatibilität zu RailCom Zentralen (NOP Befehl)
V3.26 ID für Manipulator hinzu
V3.37 Korrektur 12F675 Kompatibilität


 
Anmerkung: am 14.06.2010 wurde die Software von "wz_signal4" in "wz_signal_1x4" umbenannt, um eindeutigere Namensgebung zu realisieren. Der Code und damit die Funktion bleiben unverändert!

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Adressen lernen (Address-Learning Funktion)

Wer meine Dekoder kennt, wird es kaum überraschend finden, dass die Adress-Programmierung wieder über den Programmier-Taster auf der Platine erfolgt. Durch Blinken der entsprechenden Ausgänge werden dann die für jeden Ausgang nacheinander Adressen abgefragt. Dabei kann man durch weiteren Tastendruck jeweils eine Adress-Abfrage überspringen. Übrigens ist es hier diesmal möglich, für alle Zustände (HP0, HP1 und HP2) verschiedene Adressen zu vergeben. D.h. dass HP0 (Rot) und HP1 (Grün) nicht zwangsweise einem Tastenpärchen auf dem Keyboard zugeordnet werden. Man ist hier eben ganz flexibel..

 
Wer nicht an allen Ausgängen etwas anschließt (z.B. 3-begriffiges Signal), der muss bei der Adress-Programmierung daran denken, dass trotzdem 4 Adressen abgefragt werden. Wenn nichts angeschlossen ist, dann kann dabei natürlich auch nichts blinken, daher muss man dann die Adresse(n) dann "blind" programmieren. Am Besten erhält der "tote" Ausgang eine bereits verwendete Adresse, dann kann es nicht passieren, dass man plötzlich im Dunkeln steht.
 
Ein Beispiel:
Ausgang 1 auf Adresse 11 grün, aber nichts angeschlossen
Ausgang 2 auf Adresse 12 grün
Ausgang 3 auf Adresse 13 grün
Ausgang 4 auf Adresse 14 grün
 
führt dazu, dass alle angeschlossenen Ausgänge bei Adresse 11 grün abgeschaltet werden = alles dunkel! Entweder nutzt man hier das Feature als Abschaltung oder man verwendet eine Adresse, die wirklich "nie" verwendet wird (das kann natürlich dann bei mehreren Dekodern immer dieselbe "Dummy-Adresse" sein).
 
Besser wäre dies:
Ausgang 1 auf Adresse 11 grün, aber nichts angeschlossen
Ausgang 2 auf Adresse 11 grün
Ausgang 3 auf Adresse 12 grün
Ausgang 4 auf Adresse 13 grün
 
Bei Adresse 11 grün wird damit der Ausgang 2 eingeschaltet. Es gibt keine Adresse mehr, die zu einer Dunkel-Situation führen kann.
 
Die Adressen und ggf. weitere Parameter können auch mit dem HEX-Manipulator konfiguriert werden:
 
arrow Hex_Manipu - Manipulieren des HEX-Files

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