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WeichZwei-Dekoder: Weichen-Ansteuerung (Firmware "weichzwei")

Diese Seite beschreibt eine Firmware-Variante für den WeichZwei-Dekoder. Um in den Genuss des hier beschriebenen Dekoders zu kommen, müssen Sie
1) Die hier beschriebene Hardware bauen
2) Die auf dieser Seite erhältliche Firmware in den PIC-Prozessor laden
Diese Firmware kann auch mit der Hardware ZweiPol_Weiche verwendet werden (siehe auch HIER)

Anschluss / Download / Adressen lernen / Time Out Funktion / Abschaltzeit ändern

 
Hier die Eigenschaften des WeichZwei-Dekoders beim Einsatz als Weichendekoder: Einige Weichenantriebe benötigen polarisierte Ansteuerspannung. Die geeignete Hardware hierfür siehe arrow ZweiPol_Weiche

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Anschluss

Anschlussplan WeichZwei - Weiche

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Download

Motorola Firmware Download
Pixel
disk ProtokollMotorola
Nameweichzwei_358_mm.hex
VersionV3.58 vom 24.06.2013
ProzessorPIC 12F629
ID-ValueCxxx
Shop Bestell-Nummerpic629-00c-m
vordefinierte
Adressen
1-grün / rot (Weiche#1 links / rechts)
2-grün / rot (Weiche#2 links / rechts)
Änderungen V3.58 Abschalten per Time-Out und/oder per OFF-Befehl der Zentrale abwählbar
V3.51 Abschaltbefehl kann ignoriert werden, d.h. immer Abschalten nach TimeOut
V3.38 verbesserte Time-Out Funktion
V3.37 Korrektur 12F675 Kompatibilität
V3.26 ID für Manipulator hinzu
V3.23 Optimierungspaket 2 für ZweiPol
V3.18 Optimierung für ZweiPol
V3.12 Anpassung an DDW-Timing
V3.11 weniger Verlustleistung im Zweipol Dekoder
V3.09 Speicheroptimierung
V3.02 Code ist jetzt kompatibel zum 12F675
V3.00 interne Neuorganisation
V2.20 Abschaltzeit im EEPROM änderbar
V2.12 Problem mit Sonderoption 901 der Intellibox behoben
V2.11 keine funktionelle Änderung
V2.07 Verwendung von OSCCAL

 
DCC Firmware Download
Pixel
disk ProtokollDCC
Nameweichzwei_358_dcc.hex
VersionV3.58 vom 24.06.2013
ProzessorPIC 12F629
ID-ValueCxxx
Shop Bestell-Nummerpic629-00c-d
vordefinierte
Adressen
1 - grün / rot (Weiche#1 links / rechts)
2 - grün / rot (Weiche#2 links / rechts)
Änderungen V3.58 Abschalten per Time-Out und/oder per OFF-Befehl der Zentrale abwählbar
V3.51 Abschaltbefehl kann ignoriert werden, d.h. immer Abschalten nach TimeOut
V3.38 verbesserte Time-Out Funktion
V3.37 Korrektur 12F675 Kompatibilität
V3.26 ID für Manipulator hinzu
V3.23 Optimierungspaket 2 für ZweiPol
V3.18 Optimierung für ZweiPol
V3.18 Kompatibilität zu RailCom Zentralen (NOP Befehl)
V3.11 weniger Verlustleistung im Zweipol Dekoder
V3.09 Speicheroptimierung
V3.02 Code ist jetzt kompatibel zum 12F675
V3.00 interne Neuorganisation
V2.20 Abschaltzeit im EEPROM änderbar
DCC Abschaltbefehl wird korrekt verarbeitet
V2.11 keine funktionelle Änderung
V2.08 erste Veröffentlichung

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Adressen lernen (Address-Learning Funktion)

Durch den Druck auf den Taster gelangt der Dekoder in den "Lern-Modus". Jetzt fängt die erste Weiche an, hin- und her zu schalten (neudeutsch: Die Weiche toggelt). Nun wird ein Weichen-Befehl erwartet. Durch Druck auf eine Keyboard-Taste (oder einen entsprechenden Befehl über PC und Interface) wird dieser Befehl an das Gleis gelegt. Dadurch wird dies zur Adresse der Weiche. Nun fängt die 2. Weiche an zu toggeln. Auch hier wird wieder durch ein Weichen-Befehl dem Dekoder mitgeteilt, unter welcher Adresse künftig diese Weiche geschaltet werden soll.
Im Programmier-Mode kann mit dem Taster auch die aktuelle Lern-Phase übersprungen werden. Wer also nur die Adresse der 2. Weiche wechseln möchte, drückt den Taster (und kommt in die Lern-Phase für die erste Weiche). Durch einen erneuten Druck den Taster wird diese Phase übersprungen und die Weiche behält die alte Adresse. Nun toggelt die 2. Weiche und hier kann nun die neue Adresse eingegeben werden (oder aber durch Tastendruck ebenfalls beibehalten werden).
Tipp: Reagiert die Weiche "falsch herum", dann einfach die Adresse noch mal mit der anderen Taste des Keyboard (z.B. Rot statt Grün) programmieren!
 
Die Adressen können auch mit dem HEX-Manipulator konfiguriert werden:
 
arrow Hex_Manipu - Manipulieren des HEX-Files

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Zur Time-Out Funktion

Diese Funktion ist sozusagen die 4. Versicherung, bevor es zu einem Schmelzen der Antriebs-Spule kommt: Zunächst gibt es die Endabschaltung der Weichen. Durch sie trennt sich die Spule i.d.R. nach dem Umschalten selbst von der Spannung. Vorher sollte die Spannung von außen natürlich noch nicht abgeschaltet werden, da die Weiche noch nicht in der Endlage ist.
Dann greifen als nächstes die Ausschalt-Befehle der Zentrale (es werden 2 Stück gesendet). Durch sie nimmt der Dekoder die Spannung an seinem Ausgang weg.
Und sollte dies nicht funktioniert haben, da z.B. gerade in diesem Moment ein halb entgleister Zug die Abschalt-Befehle verstümmelt, greift die Time-Out Funktion: Jede Spule wird nach ca. 500 ms (konfigurierbar) abgeschaltet, auch wenn der Abschalt-Befehl nicht empfangen wurde.
M-Weichen besitzen die Endabschaltung nicht. Sie würden daher bei fehlenden Abschalt-Befehlen verglühen...
 
siehe auch arrow Schaltzeiten

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Abschaltzeit für Time-Out ändern

Die Abschaltzeit für die Time-Out Funktion kann konfiguriert werden. Dadurch ist es z.B. möglich, "langsame" Weichenantriebe wie Motorantriebe einzusetzen.
 
Konfiguration der Time-Out Abschaltzeit
Pixel
EEPROM-Zelle$20
zulässiger Wertebereich1 bis 127 (dez.)
001 (dez) = 01 (hex)ca. 0.5 sec.
002 (dez) = 02 (hex)ca. 1.0 sec.
003 (dez) = 03 (hex)ca. 1.5 sec.
usw.
127 (dez) = 7F (hex)ca. 63.5 sec.

 
Vorgehen siehe arrow Daten im EEPROM ändern
 
Die Parameter können auch mit dem HEX-Manipulator konfiguriert werden:
 
arrow Hex_Manipu - Manipulieren des HEX-Files

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