Anschluss motorisierte Weiche an Weich88-N

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Wigbert
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Anschluss motorisierte Weiche an Weich88-N

Beitrag von Wigbert » Mo 30. Mai 2011, 22:21

Hallo Sven,
ich habe heute mal versucht an Platine Weich88-N einen motorisierten Weichenantrieb (FULUREX o.ä.) anzuschliessen.
Mit einer simplen Schaltung wird dieses möglich.
(4 Widerstände, 2 PNP Transistoren, Anschluss über Endschalter)
siehe Anhang:
Für die Funtion brauche ich jedoch min 2-3 sec. Schaltzeit.
Ich habe die Time-Out Funktion per Hex-Editor auf 3 Sekunden geändert und auf den PIC 16F630 gebrannt.
Der Wert ist auch auf Adresse $20 wieder lesbar.
Leider funktioniert diese Zeitverögerung bei mir nicht. Warum?
Ich kann die Zeit zwar imTraincontroller einsellen auf 3000ms aber wenn ich die Maus benutze, dann dreht der Motor nur solange ich die Taste drücke.

Was hälst du von der kleinen Zusatzschaltung und kannst du mir bein der Time-Out Problem helfen?

Viele Grüsse
Wigbert
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Test - Motorweiche an Weich88-N
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Sven
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Re: Anschluss motorisierte Weiche an Weich88-N

Beitrag von Sven » So 12. Jun 2011, 23:44

Hi,

danke für den Schaltungs-Vorschlag, muss ich mir mal in Ruhe "reinziehen"...

Zu den Zeiten:
Das ist alles recht kompliziert. Im Grunde hast Du 3 Ebenen, die die Zeiten beeinflussen:

1) den PIC. Hier hast Du das Time-Out auf 3 Sekunden gestellt, das hilft schon mal. "Timeout" muss man hier aber wörtlich nehemn. Normalerweise erhält der Pic ja von der Zentrale einen Abschalt Befehl ("Schalte die Spule wieder ab"). Nur wenn dieser fehlt, also irgendwie nicht durchkommt, dann greift das Timeout.

2) Die Zentrale: Auch hier kann man eine Schlatzeit definieren. Nach dieser Zeit sendet die Zentrale den unter 1) genannten Abschalt-Befehl. Bei einigen Zentraken kann man diese Zeit für jede Weiche einstellen (z.B. ECoS). Bei anderen nur "generell" (wie bei der Intellibox: Menü -> Weicheneinstellungen -> Schaltzeiten)

Am Beispiel der Intellibox: hier kann man MIn und MAX definieren. Gint man hier jeweils eine "0" ein, dann wird genau nach dem Loslassen der Stell-Taste der Anschaltbefehl gesendet (Ansonsten wird die Zeit bis zum Abschalten eben durch die MIN und MAX-Werte begrenzt).

3) Und dann noch TC: Die hier eingestellte Zeit definiert, wann TC den Abschaltbefehl an die Zentrale sendet. Umgesetzt auf einen Direkten Tastendruck an der Zentrale bedeutet eine Einstellung von 3000 ms einfach nur, dass die Taste an der Zentrale für 3 sek. gedrückt wird.

Und bei Dir dürfte dann die Ebene 2) einschreiten! Ist an der Zentrale (welche??) hier irgendiwe ein MAX-Wert definiert, dann sendet die Zentrale nach der MAX Zeit den Abschalt-Befehl, egal wie lande die Taste gedrückt wird oder wie lange TC mit dem Kommando zum Abschalten wartet.

Alles klar?

So, und nun nochmal eine andere Lösung, an der ich gerade arbeite: Mein PIC könnte die Abschalte-Befehle einfach ignorieren (konfigurierbar über Manipulator). Dann kann im PC oder in der Zentrale passieren, was da will: der PIC wartet immer die TimeOut Zeit ab - ist also sozudagen dann der Chef von das Ganze und lässt sich nicht mehr reinquatschen! Diese Funktion werde ich in Kürze realisieren, da dieses Problem (insbesondere bei Motor-Antrieben, z.B. auch mit dem Zweipol) immer mal wieder "hochkommt"...

Sven


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