Eigenbau Drehscheibe

Link zum Projekt: http://www.digital-bahn.de/bau_ds/drehsb.htm
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Hans Gander
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Eigenbau Drehscheibe

Beitrag von Hans Gander » Di 4. Feb 2014, 10:51

Hallo @ all,
ich möchte meine Eigenbau Drehscheibe digitalisieren. Es ist eine kleine Handdrehscheibe mit geschlossener Bühne für Tenderloks. Da hat der Lokführer seine Lok noch von Hand gedreht.
Die Drehscheibenbühne wird zur Zeit mit je einem Taster für jede Drehrichtung gestartet. Nach weniger als eine Sekunde läuft die Bühne selbstständig bis zum nächsten Gleis weiter. Die Stromversorgung des Motors bis zum nächsten Gleis übernimmt ein unterteilter Schleifringe am Grubenrand.
Nun zu meiner Frage: Kann das dein Dekoder und wie muss ich deine sw/ws Reflektorscheibe anbringen?
Beste Grüße, Hans

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Sven
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Re: Eigenbau Drehscheibe

Beitrag von Sven » Mi 5. Feb 2014, 11:02

Hallo,

theoretisch ist das machbar. Der Sensor zählt alle Positionen mit Hilfe der weissen Balken. Diese wertet die Anstsuerung analog aus, d.h. wenn sich der Balken genau unter dem Sensor befindet, ist dort ein (möglicher) Abgang.

Es wäre theoretisch auch möglich, die Balken z.B. auf den Boden der Grube zu malen und den Sensor darüber schweben zu lassen (wenn ich den optischen Eindruck dieser Lösung mal ausblende, ich will hier nur das Prinzip erläutern). Dabei ist zu beachten, dass die Anzahl der Balken pro Umdrehung dem Dekoder mitgeteilt wird (damit der z.B, korrekt einen TURN berechnen kann), dies kann entsprechend definiert werden. Zudem müssen weisse Balken auch an der Gegenüberliegenden Seite der Gleisabgänge vorhanden sein (sonst wäre z.B. kein TURN möglich). Und dann gibt es noch zu bedenken, dass die Bühne ab der Position vor der Zielposition die Geschwindigkeit reduziert. Wenn Sie also z.B. ein Gleisabgang mit weissem Balken auf "3 Uhr" und "6 Uhr" setzten und dann mit der Bühne von "2 Uhr" anfahren, dann mach die Bühne eine 1/4 Umdrehung in Langsamer Fahrt. Besser wäre es dann, z.B. auch einen weissen Balken auf "4 Uhr" und "5 Uhr" zu malen, obwohl dort kein Gleis liegt, damit dann sie Langsamfahr-Strecken entsprechend kleiner und gleichmäßig lang sind.

Ich hoffe ich konnte hiermit das Prinzip erläutern.

Sven

Hans Gander
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Re: Eigenbau Drehscheibe

Beitrag von Hans Gander » Mi 5. Feb 2014, 12:51

...ok Sven, ich habe es verstanden. Das heist aber auch, dass ich den unterteilten Schleifring zur Motorstromversorgung bis zum nächsten Gleis nicht mehr benötige.
Aber daraus ergibt sich gleich eine weitere Frage.
Ist die Anzahl der optischen Schritte zwischen den Gleisen begrenzt? Wenn nein, könnte ich doch gleich auf der Motorwelle die sw/ws Scheibe anbringen und dadurch über das Getriebe eine höheher Positionsgenauigkeit erreichen?
Grüße, Hans

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Re: Eigenbau Drehscheibe

Beitrag von Sven » Mi 5. Feb 2014, 17:37

Die weißen Balken werden ja nicht nur gezählt, sondern die Mitte der Balken wird angefahren. Und da ab dem Balken vor der Zielposition die Geschwindigkeit reduziert wird, ist auch her ein gewisser Abstand der Balken voneinander n.tig. Soweit ich mich richtig erinnere können bis zu 127 Positionen von der Software verarbeitet werden. Das wären dann ja schon knapp eine 3 Grad Unterteilung.

Sven

Hans Gander
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Re: Eigenbau Drehscheibe

Beitrag von Hans Gander » Di 5. Aug 2014, 15:09

...hat sich erledigt.
Kann gelöscht werden.
Gruß Hans


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